Stadtteil Döggingen - Geschichte

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Geschichte von Döggingen

Döggingen liegt am Westrand der Baar und am Osttrauf des Schwarzwalds. Durch den Ort verläuft die europäische Wasserscheide Rhein - Donau.
Döggingen wurde erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1123. Die Namensgebung erhielt Döggingen - wie aus der Nachsilbe -"ingen" zu erkennen, wie viele weitere Dörfer auf der Baar, durch die alemannische Landnahmezeit. Durch die Vereinnahmung der Gebiete östlich des Rheins durch die Römer im Jahr 15 v.Chr. wurde ein Wegenetz aufgebaut, welches durch das obere Gauchachtal vorbei an Döggingen nach Löffingen und Freiburg führte. Diesem geschichtlichen Ereignis verdankt der Straßenzug "Alte Römerstraße" seine Namensgebung.

Wie viele Dörfer der Baar, so lebten die Dögginger in der Vergangenheit von Viehzucht und Ackerbau. Die Anpflanzung von Obstbäumen wird seit dem 18. Jh. bis heute gefördert.

Auch die Anfänge des Gipsbrechens reichen bis ins Jahr 1740 zurück und wurden im Jahre 1974 eingestellt. Relikt aus diesen Tagen: Gipsbruch am Kupferbrunnen. Die beim Gipsbrechen vorkommende Lettenkohle brachte nicht den gewünschten Erfolg, somit endete die Geschichte des Bergwerks nach 5 Jahren.

Weitere Wirtschaftszweige brachte die Gauchach mit sich. Das Mühlwesen (Getreide, Säge, Papier und Gips) ist bereits seit dem Mittelalter hier angesiedelt. Heute existieren noch die Guggen- und Eulenmühle, welche jedoch nicht mehr als Mühlen betrieben werden. Auch machte man sich die Gauchach zum flößen von Holz zu nutze. Heute ist die Gauchach Ausgangspunkt für wild-romantische Schluchtenwanderungen.

In der heutigen Zeit sind in dem Dorf die Farbindustrie, Handwerk, Gewerbe, Gastronomie und Landwirtschaft angesiedelt.


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