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Bräunlingen - Stadt mit Tradition und Zukunft

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Sehenswertes

Guggenmühle an der Gauchach

Der Name "Guggenmühle" leitet sich ebenso wie "Gauchach" von dem mittelalterlichen Namen für Kuckuck, nämlich "Gauch" oder "Gugger" ab. Die erste schriftliche Erwähnung der Mühle geht auf das Jahr 1414 zurück. Ab 1488 befand sich die Mühle nachweislich im Besitz der Fürsten zu Fürstenberg (Donaueschingen). Um 1660 übten die Fürsten ihr Bannrecht aus und verfügten, dass die Bürger des Ortes Döggingen ihr Mahlgut ausschließlich in die Guggenmühle zu bringen hatten. Um die gleiche Zeit wurde das Mühlengebäude auf seine jetzige Größe erweitert. Die danebenstehende große Scheune wurde 1796 nach einer Brandschatzung durch französische Truppen in der jetzigen Form wieder aufgebaut. 1845 kam es auf Grund finanzieller Schwierigkeiten des Müllers zu einer Versteigerung der Mühle und gleichzeitig zur käuflichen Ablösung aus dem Besitz der fürstlichen Familie. Wirtschaftliche Veränderungen im Lande, Industrialisierung und private Probleme ließen den Mühlenbetrieb in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast zum Erliegen kommen. Nach einer Reihe wechselnder Besitzer erwarb die aus Pforzheim zugewanderte Familie Schreiter die Mühle. Zwei Generationen dieser Familie versuchten den Mühlenbetrieb durch die schwierigen Verhältnisse in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts weiterzuführen. Nach dem Tod des letzten aktiven Müllers im Jahre 1970 stand die Mühle zum Verkauf und wurde 1971 als Wohnhaus von Privatleuten erworben. 1990 begann eine umfassende Renovierung des Mühlengebäudes samt Mühlenraum im Untergeschoß, der noch vollständig mit der Maschinerie aus den Jahren um 1900 eingerichtet ist.

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